Diakon i.R. Martin Keller gestorben

- Diakon i.R. Martin Keller
Nur wenige Tage nach seinem 71. Geburtstag verstarb unser Diakon i.R. Martin Keller im August 2006.
Unter großer Beteiligung fand der Trauergottesdienst in der Lukaskirche statt. Viele, denen Martin Keller selber auf ihrem Lebensweg ein Stück weit Wegbegleiter gewesen ist, begleiteten ihn nun im Anschluß an den Gottesdienst zu seiner letzten Ruhestätte auf dem Stoffeler Friedhof.
Martin Keller hat in seiner fast 40jährigen Dienstzeit in der Lukaskirchengemeinde mit Menschen aller Altersstufen gearbeitet. Anfangs waren es vor allem die Jugendlichen, die er zu Aktivitäten begeisterte und hellhörig machte für das Wort Gottes. Später waren es auch die Menschen mittleren Alters, denen er nicht nur Gruppenleiter in der Gemeinde, sondern auch begleitender und zuverlässiger Freund wurde. Schließlich war es die ältere Generation, die sich bei Martin Keller im Altenkreis angenommen und geborgen fühlte. Für alle im anvertrauten Gruppen und Einzelpersonen hat er immer wieder ein feines Gespür entwickelt, das es ihm ermöglichte, zu jedem den richtigen Zugang zu finden.
Den fand er auch zur Gesamtgemeinde in den Sonntagsgottes- diensten, denn während seiner gesamten Dienstzeit hat er immer wieder Gottesdienste gehalten – sei es im Lukashaus oder in der Lukaskirche. Auch Amtshandlungen hat er gerne durchgeführt.
Seine ihm eigene lausbübische Fröhlichkeit einerseits und seine tiefgläubige Ernsthaftigkeit andererseits ließen das Christsein im Alltag von Martin Keller erfrischend deutlich werden. Martin Keller war zur Stelle und packte an, wo er gebraucht wurde.
Und Martin Keller war ganz fest verwurzelt in seinem Glauben. Dieser Glaube ließ ihn nicht mutlos werden. Aus ihm schöpfte er immer wieder Trost und Kraft für sich und andere sowie Hoffnung für seinen Lebensweg – auch, als es schwierig wurde. Sein Glaube gab ihm stets festen Halt.
Wir haben Martin Keller viel zu danken: für all seine Dienste, für die guten Gespräche und Begegnungen und dafür, dass er seinen Glauben in der Lukaskirchengemeinde so lebhaft und unbeirrbar vertreten hat.
Wir sagen: "Danke Martin!" und wissen ihn weiterhin gut aufgehoben und geborgen in Gottes Hand.






